Meilensteine der DLRG Ortsgruppe Giengen (Brenz)

  • 1934 Gründung der Ortsgruppe Giengen (Brenz)
  • 1947 "Neugründung" nach dem Krieg
  • 1947 Amtsantritt Dr. Fritz Beyer
  • 1954 Eröffnung des Freibades auf dem Schießberg
  • 1963 Amtsantritt Hanns-Peter Baader
  • 1966 Hallenbaderöffnung und Erstes Irpfelfest
  • 1967 Stützpunkt Niederstotzingen (heute eigene Ortsgruppe)
  • 1974 Stützpunkt Herbrechtingen (heute eigene Ortsgruppe)
  • 1978 Stützpunkt Nattheim (z. Zt. keine Aktivitäten)

Gründung der Ortsgruppe am 10. März 1934

Nachdem am 11. August 1932 die Ortsgruppe Heidenheim mit den Stützpunkten Giengen und Langenau und daraus resultierend am 1. Oktober 1932 der Bezirk Brenz gegründet wurde, nahm am 10. März 1934 die kontinuierliche Tätigkeit der Ortsgruppe Giengen ihren Anfang.

De Gründungsmitglieder und Männer der ersten Stunde waren David Bantel, Josef Heidler, Ludwig Lipp, Christian Väth und Karl Wimmer.

Die Leitung der Ortsgruppe lag ab der Gründung bis in das Jahr 1947 in den Händen von OStDir Schöttle, die maßgebliche Arbeit wurde von Josef Heidler geleistet

 

1947 "Neugründung" nach dem Krieg

Nach dem 2. Weltkrieg wurden 1946 Verhandlungen zwischen dem DLRG Bezirk Brenz und der amerikanischen Besatzungsverwaltung geführt, um eine Fortsetzung der DLRG Arbeit zu erreichen.

Dies führte im Herbst 1946 in Heidenheim zu einer "Neugründung" des Landesverband Württemberg, damit war der Fortbestand der Ortsgruppe Giengen ebenfalls gesichert.

1947 Amtsantritt Dr. Fritz Beyer

Im Jahr 1947 übernahm Dr. Fritz Beyer die Führung der Ortsgruppe, nachdem er bereits in den Jahren 1934 - 1936 in Giengen mitgearbeitet hatte. Dr. Beyer leitete die Ortsgruppe aus diesen 2. Gründerjahren bis in das Jahr 1962.

1954 Eröffnung des Freibades auf dem Schießberg

Nur 9 Jahre nach dem Ende des Krieges wurde auf dem Schießberg das Bergbad eröffnet. Die Kosten für das Bad betrugen 1/4 des Jahresbudgets der Stadt Giengen.

Das Bad wurde mit einer Wassersportwerbeveranstaltung unter Teilnahme der DLRG eröffnet.

Bis zu diesem Zeitpunkt gab es in Giengen bereits 3 Bäder

  • das Stadtbad am Schwibbogenplatz neber der Fa. Steiff (bis 1929)
  • das Freibad unterhalb der Irpfelhöhle (1930 - 1950)
  • das Behelfsbad in der Schwage (1951 - 1954)
 

1963 Amtsantritt Hanns-Peter Baader

1963 übernahm Hanns-Peter Baader die Leitung aus den Händen von Dr. Fritz Beyer. Dieses Amt hatte er bis 1982 inne.

In diesem Zeitraum vergrößerte sich die Anzahl der Mitglieder

  • 1962 = 120 Mitglieder
  • 1966 = 180 Mitglieder, davon 19 Mitglieder unter 18 Jahren
  • 1971 = 317 Mitglieder, davon 128 unter 18 Jahren
  • 1974 = 337 Mitglieder, davon 17 Firmen, Vereine und Behörden
  • 1984 = 403 Mitglieder, davon 167 Mitglieder unter 18 Jahren und 3 Ehrenmitglieder

1984 nahmen mehrere Mitglieder am Donaudurchbruchschwimmen von Kloster Weltenburg nach Kehlheim teil. Dies ist eine Strecke von 6km mit starker Ströhmung und gefährlichen Strudeln.

1966 Eröffnung des Hallenbades

Die Bedeutung des Hallenbades für die DLRG (=ganzjährige Ausbildungsmöglichkeit) ist erkennbar an den steigenden Mitgliederzahlen der Ortsgruppe. 1966 eröffnet, stieg die Mitgliederanzahl innerhalb von 8 Jahren um 157 Personen, was eine Steigerung um 87 entspricht. In den folgenden Jahren flachte dieser Trend wieder ab hat sich jetzt (2009) auf einen Mitgliederstand von ca. 480 Personen eingependelt.

Durch das Hallenbad ergibt sich die Möglichkeit in der Wintersaison die Ausbildung und das Training fortzuführen. War man bisher auf das Wetter angewiesen und der Schwerpunkt seit der Eröffnung des Bergbades im Sommer 1954 die Rettungswache gewesen, so konnte nun die Anfängerschwimmenausbildung intensiviert werden. Dieses wurde auch bereits im Freibad in kleinem Rahmen angeboten, die zu niedrige Wassertemperatur und die vielen anderen Badegäste behinderten jedoch.

Der Nachholbedarf im 'Schwimmenlernen' war riesig, bis in die 80er Jahren waren ständig überfüllte Schwimmkurse zu verzeichnen. Von 1966 bis 1984 wurden insgesamt 1534 Personen zu Schwimmern ausgbildet, davon 678 Erwachsene !

1974 Stützpunkt Herbrechtingen

1974 wurde das Hallenbad in Herbrechtingen in Betrieb genommen und auch dort ein Stützpunkt der Ortsgruppe Giengen eingerichtet. Nach intensiver kameradschaftlicher und erffolgreicher Zusammenarbeit entstand dasnn 1980 die Ortsgruppe Herbrechtingen.

Der Link lautet http://www.herbrechtingen.dlrg.de

1978 Stützpunkt Nattheim

1978 begann die Stützpunktarbeit in Nattheim, die jedoch bedingt durch berufliche Veränderungen der Aktiven in der Zwischenzeit wieder eingestellt wurden.

1981 Einweihung Jugendheim Dr. Fritz Beyer im Bergbad

In diesem Jahr wurde das Jugendheim im Bergbad eigeweiht. Nach einer Bauzeit von knapp 2 Jahren (die Bauleistung wurde überwiegend durch die Mitglieder erbracht) konnte das Gebäude in der Fortsetzung des Umkleidetrakts im Bergbad eingeweiht werden.

Das Gebäude wird zur Ausbildung, für Jugendarbeit aber auch für Feierlichkeiten und Feste rege genutzt.

Jugendheim DLRG OG Giengen 2004